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Pressestimmen


1.)  zum Programm "Ich male Herzen" - Lieder und Lyrik


Auftritt beim SWR2 Studio-Brettl Baden-Baden am 26.2.2010:

Badische Neueste Nachrichten, 1.3.2010

Die Gesangsdiva für alle Stimm- und Stimmungslagen versteht sich aufs Spitzfindige, legt den Finger in gedankliche Wunden, noch bevor diese überhaupt entstehen, verpackt das Ganze in liebevolle romantische Worte und drischt ohne Hemmungen, dafür aber mit umso größerer Wonne und wohl akzentuiertem Gesang auf eventuelle oder ehemalige Liebschaften ein. Dazu verblüfft sie mit fast schon skurril anmutenden Inhalten wie dem hirnlosen Bandwurm, der in seinem kuschligen Bau verschanzt - die Nahrung frei Haus geliefert bekommt und damit eigentlich der Evolution auf die Sprünge helfen sollte.


Badisches Tagblatt, 2.3.2010

Gesine Heinrich, studierte Philosophin, gelernte Schauspielerin und praktizierende Sängerin versteht es, mit einer biegsamen und anpassungsfähigen Stimme die sehr variantenreichen Texte ihrer liebeslyrischen Songs in anrührende Beziehungs-Szenarien über Sehnsucht und Verlust, Annäherung und Scheitern zu gießen. Musikalisch unterstützt wird die vielseitige Künstlerin von HD Lorenz am Bass und Hawo Bleich am Piano, das sie übrigens ebenso kraftvoll zu bedienen weiß wie ihre Gitarre. Es lohnt sich anzuhören, was Gesine Heinrich über die Ambivalenz der Liebe zu singen und zu sagen hat und mit welch vokaler und instrumentaler Qualität sie das meistert.




Neue Westfälische, 14.05.2007

Mit erstklassiger, klarer Chansonstimme begeisterte Gesine Heinrich ihre Zuhörer. Neben Liedern von Charles Aznavour, Wolf Biermann und Bert Brecht sind es vor allem Eigenkompositionen, die die Heinrich in ihrem Programm vorträgt. Beeindruckend ist beispielsweise das Lied "Evolution", in dem sie das Leben und Wirken eines Bandwurms beschriebt. Eine eher selten verarbeitete Thematik (!), die das Publikum zu kurzen Debatten über Bandwürmer anregte. Die Idee zu dem Lied kam ihr, als sie aus einer Dokumentation erfuhr, dass der Bandwurm ein hirnloses Wesen sei. Daraus eine Geschichte zu erzählen, gehört zu den Stärken Heinrichs, die in ihren Liedern und Gedichten Gedanken zu gesellschaftlichen Entwicklungen sowie ihre Empfindungen über menschliche Stärken und Schwächen verarbeitet. Die Künstlerin trägt ihre Lieder in deutscher, französischer und italienischer Sprache vor. Von diesen Kulturen lässt sich Gesine Heinrich inspirieren und überträgt deren Lockerheit und Entspanntheit auf ihr Publikum. Ein gelungener Kulturabend in der Kleinkunstbühne!


Westfalenblatt, 11.05.2007

Die Chansonette mit der facettenreichen Stimme begleitet sich auf der akustischen Gitarre und konnte so gekonnt untermalende Akzente setzen. Doch auch die Gedichte, die teilweise von "großen Kollegen" verfasst sind, trug sie äußerst ausdrucksstark vor. Obwohl Gesine Heinrich auf jegliche Bühnenshow verzichtete, brachte sie ihre Aussagen durch unterstützende Gestik und treffende Mimik immer wieder auf den Punkt und überzeugte so das Publikum.


Parforceritt durch die Wirrungen der Liebe  (Badisches Tagblatt, 30.10.2006)

Als schmetternde Diva nimmt sie mit unters Zirkuszelt, unter der sich die zu zersägende Jungfrau bitterlich darüber beklagt, "wie üngerescht" der Säger und das Leben sind, oder lädt dazu ein, ihr mit Wolf Biermann durch Pfützen auf den Friedhof am Montmartre zu folgen, zum Grab Heinrich Heines. Ein Glanzstück für Gesine Heinrichs verblüffendes Mienenspiel ist Friedrich Hollaenders fantasievolle Interpretation der Enstehung des Boeuf "Stroganoff". Wildes Gemetzel, russische Leidenschaft und viel russische Seele machen aus dem Stück ein turbulentes Intermezzo, in dem Gesine Heinrich sich auch schauspielerisch ausleben kann.
Und plötzlich ist alles anders. Eine kurze Pause und verschwunden ist die Diva, das kleine Schwarze und Pianist Rolf Herter, der sie klangstark durch den ersten Teil begleitete. Stattdessen erscheint eine ganz andere Gesine. Die wilde Haarmähne im fast schon züchtigen Zopf gebändigt, präsentiert sie eine geballte Ladung eigener Texte und Lieder. "Herzen malt sie" mit dem Titel gebenden Lied des Abends, bittet den Liebsten das Licht einzuschalten, wenn dunkle Schatten auf die Beziehung zu fallen drohen, schildert Trennungsszenarien und verfällt in ein "Fieber", singt von all diesen großen Gefühlen und rezitiert Gedichte. Bei all dem scheint sie tief in den Raum zu blicken. So ganz anders als bei ihren vital gegeben Chansons im ersten Teil des Abends, bei denen sie Augen und Zähne aufblitzen lässt, lässt sie hier spüren, dass die Anlässe ihrer Lieder selbst erlebte sind.
Dicken Applaus gab es vom Publikum am Ende des Abends und jede Menge Peperoni vom Hausherrn Michael Bollinger, der diesen "Comedy-Preis des Hoftheaters" gern an besondere Gäste verleiht. Ob Diva oder Songwriter, Gesine Heinrich und Musiker haben das Prädikat "Unbedingt anschauen" durchaus verdient.



Beeindruckender Auftritt im Scherzheimer Hoftheater  (Acher-Bühler-Bote, 30.10.2006)

Sie ist frech und vorlaut, sinnlich und leidenschaftlich, amüsant und hat an diesem Abend im Scherzheimer Hoftheater den Blick auf das Wesentliche gerichtet: die Liebe. Gesine Heinrich ist eine singende Philosophin und Poetin. Sie hat Philosophie, Germanistik und Italienisch in München und Freiburg studiert. Unter "Ich male Herzen" stellte die singende Poetin im Hoftheater Scherzheim größtenteils ihre eigenen Lieder vor, Texte, die sie etwa im Vorbeigehen aufnimmt und schnell auf einen abgerissenen Teil eines Briefumschlags notiert - und wenn ihr partout keine Musik dazu einfällt, bei Henry Krtschil nachfragt, dem ehemaligen musikalischen Leiter des Berliner Ensembles. Er vertonte ihr Gedicht von den "Zwei Philosophen", die Kant und Hegel lesen, aber zu spät bemerken, dass die Einsamkeit ihr Leben ergriffen hat und "Rien ne va plus", die Geschichte eines Menschen, der viel erreichen möchte, aber nichts riskiert.
Gesine Heinrich singt nicht nur, sie lebt ihre Geschichten, liebt sie, schafft es das Publikum mit einzubeziehen und durchaus zu brüskieren. Weit gefehlt, dass es ihre verbalen Ausbrüche übel nehmen könnte, dazu wird aus dem männermordenden Vamp viel zu schnell wieder das sanfte Weib. Ein stilvoller Abend mit einer herzerfrischen ambivalenten Künstlerin in Wort, Gesang und schauspielerischem Ausdruck.




2.)  zum Programm "Vampsein verpflichtet..."


Stürmischer Empfang für Gesine Heinrich  (Lippische Landes-Zeitung, 24.04.2004)

Wer die Gültigkeit des Sprichwortes vom Propheten aus dem eigenen Lande schon immer mit Skepsis betrachtet hat, konnte sich am Freitagabend bestätigt fühlen, als die junge Chansonnette Gesine Heinrich in der Gelben Schule vor "ausverkauftem Haus" gastierte...    [ganze Kritik lesen]



Allschwiler Bote (CH), 19.09.2003

"Vampsein verpflichtet", so der schauderhaft verheißungsvolle Titel, unter dem Gesine Heinrich aus Freiburg hintersinnig-blutrünstig, ironisch und rührselig, kühl und zynisch, erbarmungslos geißelnd, aber auch augenzwinkernd, zärtlich erotisch die Männerherzen im Publikum erbeben, die Frauenmünder schmunzeln und aller Augen erglänzen und befreit lachen ließ...    [ganze Kritik lesen]



Acher-Bühler-Bote, Mai 2003

Mit einem außergewöhnlichen Programm gastierte die Freiburger Künstlerin Gesine Heinrich am vergangenen Wochenende im Freistetter "Ku-Stall". Die Rolle des kühl berechnenden Vamps schien der Künstlerin auf den Leib geschrieben zu sein...    [ganze Kritik lesen]



Dichte Atmosphäre und hohe Spannung  (Schwäbische Zeitung, 24.03.2003)

Unter dem Motto "Vampsein verpflichtet..." bot Gesine Heinrich vor allem Chansons in perfekter gesanglicher Darbietung. Für ihre künstlerische Präsenz brauchte sie nur wenige Versatzstücke, eine rote Boa, einen roten Schal, den sie gleich bei ihrem ersten Auftritt temperamentvoll zu Boden schleuderte, ein Sektglas mit Inhalt, einen Barhocker und einen hervorragenden Pianisten...    [ganze Kritik lesen]





3.)  zum Programm "Von Lügen und anderen Tatsachen"


Franz von Assisi im Aquarium  (Lahrer Zeitung, 01.12.2003)

Er sei in Hollywood so fremd und isoliert "wie Franz von Assisi im Aquarium" hat Bertolt Brecht 1941 in sein Arbeitjournal geschrieben. Was die Sängerin Gesine Heinrich am Samstagabend im Stiftsschaffneikeller vortrug, das gab genau dieses Ohnmachtsgefühl in der größten kulturellen Diaspora des 20. Jahrhunderts wieder...    [ganze Kritik lesen]



zur Premiere "Von Lügen und anderen Tatsachen"  (Badische Zeitung, 01.12.2003)

Witthoefft und Heinrich brachten keine Eisler-Revue auf die Bühne, sondern versuchten dem Phänomen dieser Künstlerfreundschaft und kongenialen Zusammenarbeit auf den Grund zu kommen. Es gab etwas zu lernen und zu entdecken bei dieser kenntnisreichen Annäherung...    [ganze Kritik lesen]





4.)  zum Programm "New Yorker Geschichten - Gesine Heinrich liest Dorothy Parker"


zur Premiere am 1.10.2009 auf Gut Bustedt, Hiddenhausen  (Neue Westfälische, 3./4. Oktober 2009)

„Gesine Heinrich verwandelt sich in die verschiedenen Ich-Erzählerinnen, die immer eine Mischung aus Parker und klarsichtig beobachteten Personen sind. Mit ihrem pointierten Vortrag zieht sie die Zuhörer in die urbane Welt der Parker, die zeitlos und gegenwärtig zugleich ist...    [ganze Kritik lesen]